Hier findet ihr Hinweise auf Veranstaltungen, Tagungen und Aktionen anderer Gruppen:

29. Juni 2016 – 19:00 Uhr
Podiumsdiskussion: Das Wunder von Paris – der UN-Klimagipfel

Der UN-Klimagipfel von Paris ist sechs Monate her. Zum Jahresbeginn wurde er als das „Wunder von Paris“ gefeiert, weil er Wege in eine postfossile Welt weist. Über die Ergebnisse und ihre Umsetzung für eine weltweite Umweltpolitik diskutieren Rosemarie Heilig (Umweltdezernentin, Frankfurt), Sabine Minninger (Brot für die Welt, Berlin), Tadzio Müller (Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin) und Alexis J. Passadakis (Attac Frankfurt)

Veranstaltet von ATTAC-Frankfurt, Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e. V. (EPN), Greenpeace, Klimabündnis, Leserinitiative Publik-Forum e. V.

Ort: Haus am Dom – Domplatz 3 – 60311 Frankfurt

Zurückliegende Termine:

Demonstration: Gleiche Rechte für alle! Grenzen einreißen! Auf den Straßen. In den Köpfen.

Donnerstag, 10. Dezember, 17 Uhr Frankfurt, Hauptbahnhof (Bahnhofsvorplatz)

Zwar hat sich die Bundesregierung zuletzt mit einer „Willkommenskultur“ gerühmt, die aus dem „Herzen der Menschen“ gekommen und „um die Welt gegangen“ (Merkel) sei. Zeitgleich brennen in diesem Land aber zahlreiche Flüchtlingsunterkünfte und es werden die „schärfsten Regeln zur Flüchtlingsbegrenzung“ (Seehofer) durchgesetzt, die in der Bundesrepublik jemals existierten. Dabei ist die Lebensrealität von Geflüchteten bereits jetzt von mangelnden Selbstbestimmungsrechten, desolaten Unterbringungssituationen und Isolation gekennzeichnet. Die fortschreitende Aushöhlung elementarer Grundrechte und die rigorose Rhetorik lassen nicht auf eine Besserung hoffen.

Am Tag der Menschenrechte wollen wir deutlich machen, dass wir keine rassistischen Gesetze akzeptieren. Wir fordern eine offene Gesellschaft und menschenwürdige Politik für alle. Jede*r – unabhängig von Herkunft, kultureller oder religiöser Zugehörigkeit, Geschlecht und sozialem Status – hat das Recht darüber zu entscheiden, wo sie*er lebt.

Deshalb fordern wir sichere Fluchtrouten, menschenwürdige Wohn- und Lebensbedingungen sowie kostenfreie Bildung und Krankenversorgung für alle! Selbstbestimmung, physisches und psychisches Wohl sind kein Privileg einzelner, sondern das Recht aller. Wir rufen daher zu einer Demonstration am 10. Dezember 2015 in Frankfurt/Main auf, die der rassistischen Politik eine laute Absage erteilt. Die Demo startet um 17 Uhr vor dem Frankfurter Hauptbahnhof (Bahnhofsvorplatz).

Um ein starkes Zeichen zu setzen, brauchen wir bereits im Vorfeld Dich, Euch und viele andere, die unseren Aufruf unterstützen. Wie das geht? Schickt eine Mail an teachers-ffm@nksnet.org mit der Betreffzeile „Aufruf 10. Dezember 2015“ und lasst euch als Institution, Organisation, Gemeinschaft oder Einzelperson namentlich in die Unterstützer*innen-Liste eintragen. Die Liste wird unter unserem Aufruf veröffentlicht. Verteilt Flyer, schickt den Aufruf an alle, die unsere Aktion unterstützen wollen. In Frankfurt, in der Umgebung, überall.

Grenzen einreißen! Auf den Straßen. In den Köpfen.

Zeigen wir, dass wir viele sind!

Auf eure Unterstützung baut das Netzwerk Konkrete Solidarität

Freitag, 18. September 2015: Film & Vortrag: Nuclear Lies – die Atomindustrie Indiens

Das Anti-Atom-Plenum Frankfurt freut sich, den Regisseur Praved Krishnapilla mit seinem Dokumentarfilm „Nuclear Lies“ in Frankfurt begrüßen zu dürfen! Der Film deckt die furchtbaren Missstände rund um indische Atomanlagen auf. Mit Lügen werden die Menschen manipuliert, mit Polizeigewalt zum Schweigen gebracht. Praved Krishnapilla nimmt uns in seinem 72-minütigen Film mit auf eine Reise zu verschiedenen Standorten der Atomindustrie in Indien. Der Regisseur wird selbst vor Ort sein und nach dem Film zur Diskussion zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen und einen Trailer findet ihr auf der Webseite des Anti-Atom-Plenums.

Wann: Freitag, 18.09.2015
Startzeit: 19:45 Uhr
Wo: Raumstation Rödelheim, Auf der Insel 14 Hinterhaus

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Sonntag, 11. Oktober 2015:
Sonntagsspaziergang mit Zeitzeugen des Widerstands gegen die Startbahn 18 West – Motto „Früher war alles besser…“

14:00 Uhr SKG-Heim Walldorf

Veranstaltung „Solidarische Landwirtschaften und Ernährungssouveränität weltweit! Glokale Perspektiven auf ein alternatives Entwicklungskonzept in der Landwirtschaft“
- mit Francisco Mari (Referent für Agrarhandel und Fischerei bei Brot für die Welt), Hendrik Maaß (Nyeleni – Netzwerk für Ernährungssouveränität) und Karen Schewina (SoLawi FFM, Aktion Agrar)
Donnerstag, 16.07.2015 | 19:30 | Frankfurter Garten, Gemeinschaftsgarten am Danziger Platz/Ostbahnhof. Bei Regen: Saalbau Gallus, Frankfurt/M.

Ernährungssouveränität ist eine Vision, die uns bisher insbesondere von Bäuerinnen und Bauern aus dem globalen Süden und der globalen Bewegung ,la via Campesina‘ bekannt ist. Während in den Entwicklungskonzepten von der Weltbank bis zum BMZ immer wieder von Ernährungssicherheit die Rede ist und damit vor allem die quantitative Steigerung der Nahrungsmittelproduktion durch Technisierung, Gentech und die Schaffung großer Flächen gemeint ist, wendet sich Ernährungssouveränität gegen Weltmarktorientierung, Landgrabbing und Freihandel um jeden Preis. Die Vision der Ernährungssouveränität steht stattdessen für das Recht von Gesellschaften und lokalen Gemeinschaften auf gesunde und umweltschonende Ernährung und nachhaltige Produktionsweisen. Dabei stehen Selbstbestimmung und lokale Wirtschaftskreisläufe sowie deren Schutz im Zentrum.

Derzeit boomen Projekte, Kampagnen und Initiativen im Bereich der Alternativen Landwirtschaft. Ernährungssouveränität bietet dabei einen gemeinsamen Bezugspunkt. Wir wollen diskutieren wie Ernährungssouveränität in unterschiedlichen Weltregionen aber auch hierzulande aussehen könnte und welche Strategien bestehen, diese zu erreichen.

Aus der Themenschwerpunkt-Reihe „Glokale Alternativen entwickeln“, veranstaltet vom Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen (EPN), weitere Infos: http://www.epn-hessen.de/veranstaltungen/alternativen-entwickeln/

Veranstaltung am 06.05.2015 um 19:15 Uhr: Landnutzung und Biodiversität in der Großstadt – das Beispiel Frankfurt am Main

Ort: Hörsaal des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, Georg-Voigt-Straße 14-16, 60325 Frankfurt.

Prof. Dr. Georg Zizka, Senckenberg Forschungsinstitut und Goethe-Universität, Frankfurt a. M.

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten und stellt eine Vielzahl von Ansprüchen an die heute schon knappen Flächen der urbanen Zentren. Gleichzeitig sind moderne Großstädte ein erstaunlich vielfältiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, und zwar nicht nur weit verbreitete Allerweltsarten. Auch etliche Spezialisten finden hier mehr für sie geeignete Nischen vor als z.B. in vielen der durch uniforme Strukturen geprägten Agrarlandschaften. Der Vortrag beleuchtet am Beispiel der Main-Metropole Frankfurt, wieviel Raum die Landnutzungsform „Stadt“ der biologischen Vielfalt einräumt.
Der Botaniker Georg Zizka erforscht pflanzliche Diversität, ihre Entstehung und ihre Veränderung unter dem Einfluss des Menschen.

Konferenz „Kampf ums Klima – Köln – Rheinland – Paris“ vom 10. bis 12. April 2015 in Köln

Das Jahr 2015 wird im Zeichen des menschengemachten Klimawandels stehen – und im Zeichen des Kampfes für Klimagerechtigkeit, der an immer mehr Fronten geführt wird. In Köln, vom 10. bis 12. April 2015, findet deshalb die internationale Klimabewegungskonferenz statt. Wir wollen die Klimabewegung vernetzen, Raum für inhaltlichen Diskurs geben und uns gemeinsam auf die kommenden Ereignisse vorbereiten.

Kritisch auseinandersetzen werden wir uns auf der Konferenz “Kampf ums Klima” mit dem COP21-Klimagipfel, der Ende des Jahres in Paris stattfinden wird. Dort soll nun ein neuer Anlauf für ein globales Klimaabkommen gestartet werden. Aber wird dort wirklich der Klimaschutz vorangetrieben werden, gar die Klimagerechtigkeit?Zweites Konfliktfeld ist die mit Riesenschritten voranschreitende Übernutzung natürlicher Ressourcen, ob im Amazonas oder in Alberta, in der Ägais oder im rheinischen Braunkohlerevier.

Drittens geht es um die Energiewende hierzulande: wird der Prozess von der Regierung und der Energielobby gekapert, oder schaffen es die Bewegungen für eine demokratische, soziale und ökologische Energiewende noch, das Steuer herumzureißen?

Entlang der drei Stränge Klimagerechtigkeit, Rohstoffnutzung (Extraktivismus) und Energiedemokratie, und mit besonderem Bezug auf die verschiedenen für 2015 geplanten Massenaktionen im rheinischen Braunkohlerevier sowie die Mobilisierung nach Paris zum Ende des Jahres, werden wir vermeintliche Lösungsansätze einer kritischen Betrachtung unterziehen und Alternativen zum Status Quo debattieren: von Energiedemokratie über Degrowth bis zum Ökosozialismus.

Eine Konferenz der Rosa Luxemburg Stiftung mit Attac Deutschland, ausgeCO2hlt, Oikos Hochschulgruppe Köln, Solidarische Vielfalt und dem Allerweltshaus Köln

Mehr Infos hier: http://kampfumsklima.org/

Klimacamp im Rheinland

Leipzig, 2.-6. September 2014: Vierte Internationale Degrowth-Konferenz für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit

Glyphosat – Monsanto-Pflanzengift in der Kritik
Referent: Dr. Peter Hamel, Biolandwirt und Glyphosat-Kritiker

Glyphosat ist heute das meist verwendete Unkrautvernichtungsmittel und wurde vom Agrar-Multi Monsanto entwickelt. Es ist massiv in die Kritik geraten. Immer öfter wird Glyphosat auch im Urin der Stadtbevölkerung nachgewiesen. Der Stoff ist krebserregend. Die Veranstaltung versteht sich als Teil einer bundesweiten Kampagne gegen Glyphosat. Veranstalter: Linkes Forum Frankfurt

Montag, 17.02.14, 19:30 Uhr, Club Voltaire,
Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main

Lecture series „Socioeconomics, Markets and Space: Economizing Nature“ des Instituts für Humangeographie Frankfurt vom 13. November 2013 bis 12. Februar 2014

Die kontinuierliche Ausweitung der Gültigkeit des Marktprinzips zählt wohl zu den prägendsten gesellschaftspolitischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte. Zu den wenigen Bereichen, die von diesem Prozess lange Zeit weitgehend unberührt zu bleiben schienen, gehört das, was umgangssprachlich als „Natur“ bezeichnet wird wie beispielsweise Luft und Wasser, ökologische Vielfalt und Ästhetik, genetische Codes und menschliche Organe. Die Gründe dafür sind vielfältig. Manches wurde als öffentliches Gut angesehen, anderes aufgrund eines normativen Konsenses als schützenswert erachtet und in wieder anderen Fällen galten ethische Kriterien und das Marktprinzip als unvereinbare Gegensätze. Dies hat sich mittlerweile fundamental geändert. Wo es einmal darum ging, den Auswirkungen des Marktprinzips durch gesetzliche Eingriffe zu begegnen, dienen Eingriffe heute dazu, Märkte – beispielsweise für CO2-Emissionen – neu zu schaffen um den Umgang mit Natur zu regeln. Anhand aktueller Fallbeispiele zeigen die Vortragenden der Ringvorlesung Economizing Nature, wie widerspruchsvoll dieser Ansatz ist und wie problematisch seine Implikationen sind.

Veranstaltungsort: Hörsaal 10 (Hörsaalzentrum), IG-Farben-Campus Frankfurt, Grüneburgplatz 1
Beginn: jeweils 16 Uhr c.t.

13. November 2013
Sian SULLIVAN (Birkbeck University of London)
The Natural Capital Myth

27. November 2013
Bram BÜSCHNER (Erasmus University Rotterdam, The Hague)
The Logic of the ‚Green Economy‘ or the Emergence of ‚Fictitious Conservation‘

11. Dezember 2013
David LANSING (University of Maryland, Boltimore)
Becoming Neutral: The Spaces of Carbon’s Economization

22. Januar 2014
Becky MANSFIELD (Ohio State University)
Neoliberal Biopolitics of Environmental Health: Inequality and Responsibility in Governance of Toxic Exposures

5. Februar 2014
Bronwyn Parry (King’s College London)
The Practice of Bodily Commodification

12. Februar 2014
Sarah WHATMORE (School of Geography and the Environment, Oxford)
Making Nature Count? Reflections on the Strange Logic of Ecosystem Services

Mehr Infos im Link hier – PDF des Programms hier.

Filmpremiere „Count-Down am Xingu III“
Filmpremiere mit Diskussion im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse (Gastland Brasilien)

Dokumentarfilm, 76 Min.

Im Zentrum des Filmes steht der Konflikt um den drittgrößten Staudamm der Welt, Belo Monte, im brasilianischen Amazonasgebiet und um die größte Goldmine Brasiliens.

Januar 2013. Brasilianisches Amazonasgebiet. Wir werden Zeugen, wie Indigene eine Straße blockieren und 30 Busse in ihre Gewalt bringen. Aus Protest gegen den staatseigenen Energiekonzern Norte Energia, der am Fluss Xingu den drittgrößten Staudamm der Welt – Belo Monte – errichtet. 600 qkm Urwald werden dafür gerodet, 40 000 Menschen vertrieben. Der katholische Bischof von Altamira, Erwin Kräutler: „Diese Arbeiten müssen gestoppt werden. Sonst sind hier viele tot“.

Eine spannende Dokumentarfilmreportage von Martin Keßler über den anhaltenden Widerstand gegen den Megastaudamm Belo Monte und die größte Goldmine Brasiliens. Über rebellierende Bauarbeiter, Korruptionsverdacht, Energie-und Rohstoffhunger. Und europäische Firmen, die an der fortschreitenden Zerstörung Amazoniens kräftig verdienen.

Nach einer Einführung beginnt der Film um 19.30 Uhr. Im Anschluss findet eine Diskussion statt, die – wenige Tage vor der diesjährigen Frankfurter Buchmesse mit dem Gastland Brasilien – Gelegenheit bietet, über aktuelle Protestbewegungen in Brasilien und die deutsche und europäische Beteiligung an der weiteren Zerstörung Amazoniens zu diskutieren.

Termin und Ort: Montag, 30.09.2013, 19.00 Uhr

Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Eintritt: 7,- / ermäßigt 4,- €

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Protestkundgebung vor dem KfW-Hauptsitz (Kreditanstalt für Wiederaufbau) in Frankfurt/Main am 15. August 2013!
Organisator: klima-allianz deutschland

Unter dem Motto: „KfW kohlefrei: Kein Kohleprojekt in Griechenland!“ rufen wir die staatseigene KfW-Bankengruppe dazu auf, kein Kohleprojekt in Griechenland zu fördern und sich von ihren weltweiten Kohleinvestitionen zu verabschieden.

Statt auf klimafreundliche Zukunftstechnologien wie Sonne und Wind zu setzen, für die Griechenland prädestiniert wäre, wird eine veraltete Energietechnik des 19. Jahrhunderts gefördert. Eine sehr fragwürdige Form der Griechenlandhilfe!

Wann? Donnerstag, 15. August 2013, 10:00 Uhr

Wo? Bockenheimer Landstraße 124, 60325 Frankfurt/Main

Anlass: Veröffentlichung der KfW-Förderzahlen am 15.8.

Mehr Infos: http://www.die-klima-allianz.de/kampagne-kfw-kohlefrei/

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Tour de Natur 2013

Die Tour de Natur ist 1991 aus dem Widerstand gegen die „Thüringer-Wald-Autobahn“ entstanden. Und widerborstig stellt sie sich seitdem Jahr für Jahr an die Seite von Umweltaktivisten und nimmt Themen aus der Verkehrs-, Energie- und Friedenspolitik auf. Organisiert wird die zweiwöchige Demoradtour komplett ehrenamtlich, basisdemokratisch und mit einem gewissen Maß an kreativem Chaos. Es läuft nicht alles perfekt, aber es macht immer wieder Spaß – dabei zu sein und mitzumischen!

2013 geht die Tour de Natur von Stuttgart nach Marburg. Und zwar vom 28. Juli bis 10. August. In Frankfurt macht die Tour mit den Tagesthemen „Frankfurter Flughafen“ und „Mehr Bahn – weniger Autobahnausbau“ am 5. und 6. August 2013 Station.

Weitere Infos: Tour de Natur

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3. Europäisches Forum gegen unnütze, aufgezwungene Großprojekte. 25. – 29. Juli 2013 in Stuttgart

Nachdem 2011 im Susatal in Italien und 2012 in Notre-Dame-des-Landes in Frankreich europäische Foren gegen unnütze Großprojekte stattfanden, werden wir uns vom 25. – 29. Juli 2013 zum dritten Forum in Stuttgart treffen. Zu den Foren kommen Aktivistinnen und Aktivisten aus verschiedenen Bewegungen und Aktionsgruppen gegen unnütze und aufgezwungene Großprojekte vor allem aus Europa.

Die Foren stellen einen offenen Treffpunkt für demokratische Debatten dar und ermöglichen einen wertvollen Erfahrungsaustausch. Egal ob Großprojekte wie der zweite Gebirgstunnel und die Hochgeschwindigkeitsstrecke im Susatal, der Großflughafen bei Nantes, Atomkraft-werke oder andere Energiegroßprojekte oder der Tiefbahnhof in Stuttgart, sie alle haben gemeinsam, dass der angepriesene Fortschritt in Wirklichkeit für die Lebensbedingungen der Bevölkerung eine Zerstörung oder Verschlechterung darstellt und unnütz ist. Immer wieder erweisen sich die offiziellen Begründungen als vorgeschoben, tatsächlich geht es um Profitdenken und Machtstreben. Besonders in der Krise garantieren solche staatlich finanzierten Großprojekte den Konzernen ihren Profit. Es geht um die Durchsetzung ihrer Interessen, die Methoden von Betrug mit Schlichtungsverhandlungen bis hin zu brutalen Polizeieinsätzen gegen Demonstranten ähneln sich.

Weitere Infos: www.drittes-europäisches-forum.de

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Uneven Development. Geographien der Krise(n) – Räume des Widerstands
Tagung der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG), 27. – 29. Juni 2013, Frankfurt/M.

In der aktuellen „multiplen“ bzw. „Vielfach-Krise“ sind Formen räumlich ungleicher Entwicklung von zentraler Bedeutung. Dies betrifft die Ursachen der verschiedenen Krisenprozesse, ihre herrschaftliche Bearbeitung und die daraus erwachsenden Folgen ebenso wie die Konjunkturen und Perspektiven emanzipatorischer Gegenstrategien und sozialer Kämpfe. Daher möchten wir die komplexen Geographien der Krise(n) und die verschiedenen Räume des Widerstands in den Mittelpunkt der kommenden AkG-Tagung stellen. Mehr hier.

3. Lausitzer Klima- und Energiecamp!

Der Raubbau an der Natur in der Lausitz durch den Kohlebergbau ist nach wie vor extrem.

Allein in den vergangenen 80 Jahren verschwanden 186 Orte ganz oder teilweise von der Landkarte, verloren 30 000 Menschen ihre Heimat. Der Bergbau hat wertvollen Boden, vitale Wälder vernichtet und den Wasserhaushalt der Lausitz auf einer Fläche so groß wie das Saarland zerstört. Ebenso ist wertvolles kulturelles Erbe in den Dörfern und Siedlungen, insbesondere der sorbischen Kultur, unwiederbringlich verlorengegangen. Aktuell drohen fünf neue Tagebaue in der Lausitz und ein Großtagebau gleich hinter der polnischen Grenze. (Aufruf in voller Länge hier.)

Proschim/Prožym (Lausitz), 13.-21. Juli 2013
www.lausitzcamp.info/www.luzyskicamp.info

Veranstaltung Nulltarif – Diskussion zum Umbau des RMV

4. Juni 2013, 20:00 Uhr
Saalbau Bornheim, Arnsburger Straße 24, Frankfurt

Ende des Jahres stehen wieder die üblichen Tariferhöhungen für den RMV (Rhein Main Verkehrsverbund) an. Die jährliche Mehrbelastung der Fahrgäste des RMV ist asozial, unökologisch und regionalplanerischer Unsinn.
Die Logik einer solchen Verkehrspolitik widerspricht der Bedeutung und den Aufgaben des ›Öffentlichen Personenverkehrs‹. fundamental. Die technische und finanzielle Bereitstellung von Mobilität wird immer zwingender zu einer öffentlichen Aufgabe weil …
Menschen zur Bewältigung ihres Lebens zunehmend Mobilität abverlangt wird. Damit ist Mobilität ein öffentliches Gut und Teil der sozialen Daseinsvorsorge, die solidarisch finanziert werden muss;
Mobilität Voraussetzung für jede Teilnahme am öffentlichen Leben geworden ist (Bildung, Kultur, Sport, etc), ist Mobilität eines der Schlüsselelemente demokratischer Teilhabe;
Verkehrspolitik unverzichtbares Steuerungsmoment zur Gewährleistung einer nachhaltigen Lebens¬qualität in Stadt & Region geworden ist.

Deswegen muss – in einem ersten Schritt – der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in und um Frankfurt umgebaut und solidarisch finanziert werden.

Der Trierer Geograph Heiner Monheim ist nicht nur Vordenker eines radikalen Verkehrsumbaus zugunsten einer nachhaltig lebenswerten Stadt und ihres regionalen Umfelds, er setzt sich auch in vielen zivilgesellschaftlichen Initiativen als Mitglied (ProBahn) und Mitgründer für die praktische Umsetzung seiner Konzepte ein (Verkehrsclub Deutschland (VCD), Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC), Netzwerk Bürgerbahn statt Börsenbahn).

Zum ›Nulltarif‹-Thema vertritt Mohnheim den Vorschlag eines beitragsfinanzierten Nulltarifs (Bürgerticket). In jedem Fall eine gute Diskussionsgrundlage im Hinblick auf die künftigen Auseinandersetzungen um den Nulltarif in einem umgestalteten RMV.

Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen (www.hessen.rosalux.de)

BUKO 35 – internationalistischer Kongress in München om 9.-12. Mai 2013

„¡Deserta! Desertiere!“ flüstert es in den Straßen, schallt es aus den Fluren der Büros und Behörden, scheppert es aus den Lautsprechern der Fabriken und Denkmaschinen. Verweigere dich, bleibe fern, bleib zuhause, bleib stehen. Der BUKO 35, der vom 9.-12. Mai in München stattfindet, lädt ein zum kollektiven Entfernen, Entgleisen und Haltmachen.

Im „Zentrum des rasenden Stillstands“ (Goldene Zitronen) halten wir inne und fragen: Wo geht’s lang und vor allem, wo geht’s raus? ¡Deserta! Im engeren Sinne bedeutet „Desertion“ das Fernbleiben eines oder einer Soldat_in von den jeweiligen militärischen Pflichten, das überall auf der Welt mit einer Freiheitsstrafe und oft sogar mit dem Tod geahndet wird. Auch wenn die Abhängigkeitsverhältnisse, in denen die meisten von uns sich befinden, nicht mit dem klassischen militärischen Konzept von Gehorsamkeit und Dienen übereinstimmen, rufen wir dennoch im übertragenen Sinne zum kollektiven Desertieren auf. Wie sehen die Machtstrukturen und -systeme aus, die diese gewaltvollen Verhältnisse und Beziehungen täglich produzieren? Wo finden wir Gehorsam und Zwänge im eigenen Denken und Handeln: Wo setze ich mich in Konkurrenz, wie sichere ich Privilegien, wo profitiere ich von bestimmten Verhältnissen und wo gibt es Möglichkeiten, mich zu verweigern?

Mehr hier.

Keine Kohle aus Kolumbien nach Moorburg – stopp Vattenfall – Schiffsdemo / symbolische Elbblockade Fr.10.05.13, ab 15:30 Uhr

Das Kohlekraftwerk Moorburg soll Anfang 2014 ans Netz gehen – mit gravierenden, unmittelbaren ökologischen Folgen für die Elbe, aber auch für angrenzende Stadtteile, wie Wilhelmsburg. In Moorburg würde dann der verheerende Klimawandel erheblich produziert werden. Mit bis zu 9 Mio. Tonnen CO2 würden allein Hamburgs Emissionen mehr als verdoppelt.

Die Bevölkerung im globalen Süden ist vom Klimawandel am härtesten betroffen. Aber auch für Europa und Norddeutschland – vor allem für die nachfolgenden Generationen – sind die Folgen des Klimawandels weitgehend unkontrollierbar und absehbar fatal. Massengutfrachter der Panamax-Klasse sollen gigantische Mengen von der extrem klimaschädlichen Steinkohle für Vattenfall antransportieren, bei Volllastbetrieb alle 4 Tage ein Frachter mit 60.000 Tonnen.

Diese Kohle würde überwiegend aus Kolumbien kommen, wo ein blutiger Bürgerkrieg geführt wird. Dort wird gerade auch für den Kohleabbau massiv vertrieben und gemordet. Schon heute sind ganze Regionen deswegen auch ökologisch zerstört. Die nächsten riesigen „Claims“ werden gerade abgesteckt. Das Ganze letztlich im Interesse von hier operierenden Energiemultis, wie Vattenfall. Proteste und Widerstand dagegen gibt es reichlich in Kolumbien, sie werden aber von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen, auch weil Informationen systematisch unterdrückt werden.

Wir wollen zusammen ein Zeichen setzen

Beim Hafengeburtstag feiert sich Hamburg als maritime weltoffene Metropole. Im Fischbrötchenrausch wird jedoch verdeckt, dass der Hafen ein wichtiges Drehkreuz im weltweit organisierten Rohstoffhandel darstellt. Das „Tor zur Welt“ ist reine Propaganda: Dicht für Flüchtlinge aber sperrangelweit offen für alle schmutzigen Brennstoffe – unter den von den Profiteuren diktierten Bedingungen. Die Elbe, der Hafen ist deswegen auch der Ort des Protests gegen den globalisierten wie untransparenten Steinkohlehandel. Und auch um praktische Solidarität mit denen auszudrücken, die in Kolumbien und im Rest der Welt die Folgen dieses schmutzigen Geschäfts zu tragen haben.

Vattenfall hat auch keinerlei Berechtigung unsere Elbe bis „kurz vorm Kippen“ aufzuheizen, ebenso wenig, wie ganze Stadtteile mit ihrem Moorburgdreck zu belasten.

In diesem Sinne: Setzt die Segel, seit dabei – Hafengeburtstag – wir sind Gegenstrom.13!

Gemeinsam können wir so ordentlich „gegenströmen“, dass wir davon noch gerne unseren Kindern und Enkeln erzählen werden…wenn mal Flaute ist…und wir gerade vor der „Industrieruine Kohlekraftwerk Moorburg“ rumdümpeln…

Ahoi !

Mehr Informationen auf der Seite von gegenstrom.13 hier.

Lebensweisen in der Krise – ein Seminar des BUKO Arbeitsschwerpunkts Gesellschaftliche Naturverhältnisse, 5.-7. April 2013 in Meuchefitz / Wendland.
Die Situation in Deutschland wie international ist von verschiedenen Krisen gekennzeichnet – einer in den letzten Jahren deutlicher werdenden Finanz- und Wirtschaftkrise und einer schon lange vorhandenen ökologischen Krise. Teil der ökologischen Krise ist eine imperiale Lebensweise der Länder des Nordens sowie der globalen Mittel- und Oberschicht, die auf intensivem Rohstoff- und Naturverbrauch ebenso beruht wie der Ausbeutung „billiger“ Arbeitskräfte vor allem im globalen Süden. Das Bestreben, den Zugriff auf die dafür nötigen Ressourcen zu sichern, wenn nötig auch mit militärischen Mitteln, ist Teil offizieller Politik beispielsweise in Deutschland und der EU. Gleichzeitig führen die Finanz- und Wirtschaftskrise und die darauf folgenden Sparprogramme dazu, dass sich auch im globalen Norden immer weniger Leute den Lebensstil der globalen Eliten leisten können. Aus mehreren Gründen liegt es also nahe, die imperiale Lebensweise im Zuge der multiplen Krisen zu hinterfragen und im besten Fall fundamental zu ändern.

Mehr Informationen hier.

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3. „ Energiekämpfe in Bewegung“- Treffen am 26./27. 1.2013 im selbstverwaltenen Zentrum SubstAnZ, Frankenstraße 25a, in Osnabrück.

Das Netzwerk „Energiekämpfe in Bewegung“ (EkiB) besteht aus verschiedenen Gruppen, Organisationen, Inis und Bündnissen und setzt sich ein für eine global gerechte, demokratisch kontrollierte, soziale und ökologische Energieversorgung. Dazu müssen wir Macht- und Eigentumsfragen stellen: Wer produziert wie, wozu und zu wessen Nutzen Energie?
Bei unserem letzten Netzwerktreffen sind aus der Beschäftigung mit diesen Themen konkrete Ideen zu einer Strompreise-Kampagne und einer Fahrradkarawane zum Klimacamp im Rheinischen Braunkohlerevier hervorgegangen. An diesen Ideen wollen wir am 26. und 27. Januar weiterarbeiten.

Mehr hier.

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Wald statt Kohle


McPlanet 2012 - Too BIG to Fail

Buko

Seminar: Vom Sinn und Unsinn der Ökologie
Seminar der Jungen Linken vom 13. bis 15. Januar 2012 in Hannover.

Zum Verhältnis von Ökoaktivismus und staatlichem Umweltschutz

Staaten wie Deutschland oder die USA leisten sich einerseits eine Milliarden teure Umweltpolitik und verfolgen auf der anderen Seite Ökoaktivist_innen als quasi Terrorist_innen. Dabei machen Staat wie Aktivist_innen ihre eigenen Rechnungen auf, was der Natur zugemutet werden darf. Doch diese Rechnungen sind beide falsch. Dieses Wochenend-Seminar will der Frage nachgehen, was eigentlich dran ist am Begriff der Ökologie und welche ökonomischen Gedanken sich immer wieder in die Naturschutz- und Umweltpolitik mischen. Anmeldung unter info@junge-linke.de
Weitere Infos hier.

November 2011: Castor-Transport nach Gorleben

Im November steht wieder ein Castor-Transport ins niedersächsische „Zwischen“lager Gorleben an. Da die Endlagerproblematik noch lange nicht geklärt ist und Gorleben als Endlager festgeschrieben werden soll, Atomkraftwerke bis 2022 weiterlaufen dürfen, ist dies eine gute Gelegenheit, um gegen die herrschende Atom- und Energiepolitik zu demonstrieren. Weitere Infos hier: www.gorleben-castor.de + Anti Atom Plenum Frankfurt.

BUKO Seminar: Die Energiefrage im Grünen Kapitalismus

Herbst-Seminar BUKO Arbeitsschwerpunkt Gesellschaftliche Naturverhältnisse 2011 in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung, 14. – 16. Oktober 2010, Gasthof Meuchefitz

Mit den Ereignissen in Fukushima ist die Frage nach der Gestaltung der Energiesysteme mehr denn je in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Auseinandersetzungen gerückt. Vorläufiges Ergebnis ist ein neuer Atomausstiegskonsens bis zum Jahr 2022. Gleichzeitig wird der Bau neuer Kohlekraftwerke angestrebt und umgesetzt, die Technologie der Kohlenstoff-Abscheidung und Speicherung (CCS) soll vorangetrieben werden und ab 2013 soll der Handel mit CO2-Zertifikaten innerhalb der EU etabliert sein. Auf eine Abkehr von der fossilen Energiegewinnung und von den herrschenden zentralisierten Energieverhältnissen in naher Zukunft lässt all dies kaum schließen.
Nach wie vor stellt sich die Frage: werden in einem grünen Kapitalismus herrschaftliche Auswege aus der Vielfach-Krise gestaltet? Welchen Stellenwert haben internationale Großereignisse wie die Klimakonferenz in Durban im Dezember 2011 und die Rio-20-Konferenz im Juni 2012? Welche Möglichkeiten haben emanzipatorische Alternativen sich durchzusetzen, ohne die Gefahr zu laufen, vom herrschenden System integriert zu werden?

In diesem Seminar des BUKO-Arbeitsschwerpunkts Gesellschaftliche Naturverhältnisse soll insbesondere die gegenwärtig hegemoniale Energiepolitik zum Anlass genommen werden, um die Durchsetzungschancen und -modi eines grünen Kapitalismus genauer zu bestimmen. Emanzipatorische energiepolitische Alternativen werden mit der Förderung von Kohle- und (auch immer noch) Atomstrom und Mechanismen wie CO2-Handel und CCS-Speicherung konsequent ausgeblendet. Diesen Alternativen, wie auch dem vielfältigen Widerstand sozialer Bewegungen – beispielsweise gegen den Ausbau des Kohlesektors und gegen das, trotz bundesdeutschem Ausstiegsszenario, weltweite Festhalten an Atomkraft – wird sich das Seminar widmen.

Im Vorfeld der Rio+20-Konferenz, die im Jahr 2012 stattfinden wird, soll die Kritik an der Etablierung eines grünen Kapitalismus anhand der Energiefrage präzisiert werden. Insbesondere geht es um die Infragestellung bestehender Produktions- und Lebensverhältnisse im globalen Norden und ihre Ausbreitung in Teilen des globalen Südens.
Lange vernachlässigt möchten wir mögliche Interventionspolitiken des Arbeitschwerpunktes ausloten. Dazu wird es einen Rückblick auf frühere politische Praktiken, u.a. aus dem Zusammenhang der Nachhaltigkeitskritik, geben. Hier geben die Green Economy Ziele der Rio-Nachfolgekonferenz viel Anlass, Interventionen neu zu gestalten.
Infos hier.

Alte Termine:

Aktionstag „Wem gehört die Stadt?“ am 11. Juni 2011 in Frankfurt

WemgehörtdieStadt?

12.00 Uhr: Zweites Frühstück am Kurfürstenplatz
13.30 Uhr: im Anschluss Stadtteilspaziergang durch Bockenheim
15 Uhr: Aktionistisches Sightseeling [Start: Historisches Museum]
15.00 bis 20.00 Uhr: »I love Wasserhäuschen« in und um die Koblenzer Straße [Gallus]
17.00 Uhr: Öffentliche Kantine an der Bockenheimer Warte
18.00 Uhr: Ruhestörung statt Lärmbelästigung

Es wird es am Tag des Aktionstages einen Live-Ticker und ein Infotelefon geben. Beides wird am Aktionstag ab 12 Uhr zu erreichen sein.
Das Infotelefon erreicht ihr unter folgender Nummer: 0176-74 54 99 91
Den Live-Ticker könnt ihr unter folgender Adresse abrufen: http://www.wemgehoertdiestadt.net/ticker/

Gute Arbeit weltweit? Analysen – Perspektiven – Strategien

Ringvorlesung

Das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen (www.epn-hessen.de) richtet eine Ringvorlesung an der Goethe-Universität Frankfurt aus. „Im Januar 2008 wurde die „Schaffung menschenwürdiger Arbeit“ als Unterziel in die Millenniums-Entwicklungsziele der UNO aufgenommen. Die Durchsetzung menschenwürdiger und guter Arbeit wird als entscheidender Beitrag zu Armutsminderung und Entwicklung im globalen Süden bewertet. Wir wollen eine Zwischenbilanz ziehen: Wie weit sind wir auf dem Weg zu „menschenwürdiger Arbeit“? Wie weit trägt der Diskurs um „gute Arbeit“? Wie wirken die existierenden rechtlichen Regelungen und die neuen Initiativen zusammen? Was können Produktkampagnen und was können sie nicht? Wie erfolgreich sind Strategien, die sich mehr an die Regierungen, die Unternehmen bzw. die KonsumentInnen richten? Welche alternativen Strategien transnationaler Solidarität sind denkbar?“

Kommende Veranstaltungen der Ringvorlesung (jeweils 18-20 Uhr im Hörsaal I, Hörsaalgebäude Campus Frankfurt-Bockenheim)

Di., 14.06.2011
Nach der Gewaltökonomie: Rohstoffe, Arbeitsrechte und nicht intendierte Kampagnenfolgen
Podiumsdiskussion mit Friedel Hütz-Adams (SÜDWIND) und Anne Jung (medico international/ Fatal Transactions)

Di., 28.06.2011
Arbeitsmigration in den Privathaushalt: Arbeitsrechte und Sozialstandards für Haushaltsarbeiterinnen
Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Helma Lutz (Goethe-Universität Frankfurt), Dr. Helen Schwenken (Universität Kassel) und Emilija Mitrovic (DGB-Anlaufstelle für Papierlose in Hamburg)

Di., 12.07.2011
Von der Kritik über die Kampagne zur transnationalen Solidarität: Perspektiven und Strategien
Podiumsdiskussion mit Volkmar Lübke (CoRA), Frank Schmidt-Hullmann (Abteilung Internationales IG BAU) und Frauke Banse (Universität Kassel)

Klima- und Energiecamp in der Lausitz 2011

Das Klima- und Energiecamp findet vom 7. bis 14. August 2011 in Jänschwalde nahe Cottbus statt.
Den Aufruf findet ihr hier.

Klimacamp 2011 in der Lausitz

Klimacamp im Rheinischen Braunkohletagebau bei Köln: 26. August – 4. September 2011