Mi. 4.5.2016: Informations- und Mobilisierungsveranstaltung zu „Ende Gelände Lausitz“

Trotz einer Unmenge nationaler wie internationaler Aktivitäten zum Klimaschutz wird mit jedem Jahr mehr CO2 in die Atmosphäre geblasen als zuvor. Auch in Deutschland sind 2015 die Emissionen um über 1 Prozent gestiegen. Die regenerativen Energien kommen zu den alten einfach hinzu, in Bezug auf den Klimaschutz erweisen sie sich als Scheinaktivitäten Wie unwillig unsere Gesellschaft ist, wirkliche Veränderungen zuzulassen, zeigt sich am deutlichsten an der Kohleenergie. Von den verheerenden Wirkungen der Verbrennung fossiler Brennstoffe ist die Kohle die schlimmste. Bei keiner anderen Verbrennung wird so viel CO2 und so wenig Energie erzeugt wie bei der Kohleverbrennung. Es gibt keinen Experten, der die nationalen oder europäischen Selbstverpflichtungen ohne einen schnellen Kohleausstieg für realistisch hält. Das Kohlekraftwerk im Frankfurter Gutleutviertel erzeugt z.B. mit jährlich einer Million Tonnen fast so viel CO2 wie der gesamte Frankfurter Verkehr. Eine Umrüstung auf Gas würde ein Drittel davon einsparen. Wir fordern dringend dazu auf, dem Aufruf der internationalen Klimabewegung zu folgen, gegen den Braunkohle-Tagebau in der Lausitz zu protestieren. Hier wird schon bei der Erzeugung eines der sinnlosesten und brutalsten Umweltgifte eine ganze Landschaft dem Mond gleich gemacht.

Diskussions- und Informationsveranstaltung mit: Alexis Passadakis (attac Frankfurt), Karin Weitze (Grüne Liga / Umweltgruppe Cottbus e.V.), Milan Schwarze (ausgeco2hlt)

Mittwoch, 4. Mai, 19:00 Uhr, Bürgerhaus Bockenheim (Schwälmer Straße 28)

Organisert durch klimattac Frankfurt

www.ende-gelaende.org
www.lausitzcamp.info