Archiv für Juli 2015

Info- und Mobilisierungsveranstaltungen zu „Ende Gelände! Kohlebagger stoppen – Klima schützen!“

Zu den Aktionstagen vom 14. – 16. August 2015 im rheinischen Braunkohlerevier gibt es in Frankfurt zwei Informations- und Mobilisierungsveranstaltungen.

Klima im Wandel – Donnerstag, 16. Juli 2015, 19:00 Uhr - Ort: Saalbau Bockenheim, Schwälmer Str. 28, 60486 Frankfurt (Nähe Bahnhof West) – Klimagruppe Attac-Frankfurt

Der Klimawandel hat bereits begonnen und die Auswirkungen sind jetzt schon spürbar. Es geht nur noch darum, um wieviel Grad sich unsere Erde erwärmt und wir wissen um die unkalkulierbaren Folgen: Die Naturkatastrophen nehmen drastisch zu. Es gibt schon heute mehr Wirbelstürme, Überschwemmungen und Dürreperioden, als in den vergangenen Jahrhunderten. Der Meeresspiegel wird deutlich ansteigen und mehrere Küstenstädte werden nicht mehr bewohnbar sein. Die Bewohner_innen dieser Landstriche werden sich ebenso eine neue Heimat suchen müssen, wie die Menschen, die wegen der Austrocknung der landwirtschaftlichen Flächen vor Hunger fliehen. Die Flüchtlingsströme werden sich im Vergleich zu heute vervielfachen.

Politiker_innen versprechen den CO2-Ausstoß, das heißt den menschengemachten Anteil an der Erderwärmung, zu reduzieren. Diese Versprechungen bleiben aber leider wirkungslos: Der CO2-Ausstoß nimmt zu und die Energieerzeugung durch Kohlekraftwerke hat nach wie vor Hochkonjunktur. CO2-Einsparungen mit Hilfe regenerativer Energien werden durch die zunehmende Nutzung von Braunkohle wieder zunichte gemacht.

Es informiert und diskutiert mit Dir Milan Schwarze vom Aktionsbündnis ausgeCO2hlt

Informations- und Mobilisierungsveranstaltung zum Aktionswochenende – Montag, 10. August 2015, 20:00 Uhr - Ort: Café Exzess, Leipziger Str. 91, Frankfurt (U-Bahn Leipziger Straße)

Informations- und Mobilisierungsveranstaltung zum Aktionswochenende „Ende Gelände! Kohlebagger stoppen – Klima schützen!“. Am Wochenende vom 14. bis 16. August 2015 werden viele hundert Menschen in einer Aktion zivilen Ungehorsams den größten CO2-Verursacher Europas – die Tagebaue im rheinischen Braunkohlerevier bei Köln – lahmlegen. Auf der Veranstaltung gibt es die letzten Infos.

Ende Gelände! Aktionstage im rheinischen Braunkohlerevier vom 14.- 16. August 2015

Aufruf: Ende Gelände! Kohlebagger stoppen – Klima schützen! Aktionstage im rheinischen Braunkohlerevier vom 14.- 16. August 2015

Ob beim G7-Treffen im Sommer in Bayern oder bei der UN-Klimaklimakonferenz im Dezember in Paris – in einer Endlosschleife werden Regierungsvertreter*innen dieses Jahr ihre Betroffenheit über das eskalierende Klimachaos ausdrücken. Doch es klafft eine riesige Lücke zwischen dem, was notwendig wäre, um die Klimakatastrophe noch abzuwenden, und dem, was passiert. Die kurzfristigen Profitinteressen der Energiekonzerne werden wieder einmal über das Gemeinwohl gestellt und ein Wirtschaftssystem zur Lösung der Probleme angerufen, welches uns erst in die Klimakatastrophe gebracht hat. Derweil zerrinnt die Zeit, die noch bleibt, um einen unumkehrbahren Klimawandel zu verhindern.

Nicht mit uns! Wir haben es satt, tatenlos zuzuschauen, wie die Lebensgrundlage von immer mehr Menschen weltweit zerstört wird und wie sich die krassen sozialen Ungleichheiten auf Grund des Klimawandels deutlich verschärfen. Wir finden es abscheulich, dass die politische Antwort Europas auf den Klimawandel darin besteht, noch höhere Zäune an den EUAußengrenzen zu errichten, anstatt an den Ursachen des Klimawandels zu arbeiten und unsere eigene Verantwortung dafür anzuerkennen.

Es genügt nicht, nur laut NEIN zu sagen, es ist an der Zeit, Widerstand zu leisten und Klimaschutz selbst in die Hand zu nehmen. Überall auf der Welt stellen sich Menschen den Baggern entgegen, weil sie wollen, dass die Kohle im Boden bleibt. Sie blockieren die Bohrer, die Gas oder Öl fracken – und kämpfen gegen Atomkraft und für eine erneuerbare Zukunft. Am 14. bis 16. August sagen auch wir im rheinischen Kohlerevier „Ende Gelände“ für die Braunkohlebagger und stellen uns mit vielen Menschen der Kohle entgegen! (mehr…)