Archiv für Mai 2014

Power to the People! Energiearmut und Widerstand in England und der BRD – Veranstaltung am 5. Juni 2014 in Frankfurt

Vortragsrundreise mit Clare / Fuel Poverty Action, England und FelS – Für eine linke Strömung, Berlin

Energiearmut? In Deutschland wurden im letzten Jahr 320.000 Haushalten der Strom abgeklemmt und ihnen damit ihr Recht auf Energie – um damit kochen, kommunizieren und teilhaben zu können – verwehrt. Und das, obwohl die großen Energiekonzerne die die Preise nach oben treiben, jahrelang satte Gewinne eingefahren haben. Auch in anderen europäischen Ländern sind arme Menschen von steigende Energiekosten betroffen. Energiearmut beschreibt den fehlenden Zugang zu einer ausreichenden Menge an Energie (Strom, Wärme, Warmwasser). Gegen Abklemmungen und Energiearmut regt sich jedoch auch Widerstand. Die Basisgruppe Fuel Poverty Action aus England unterstützt Menschen, die von so genannten Prepaidzählern (und damit noch höheren Kosten) und Energiearmut betroffen sind, mit Beratung und kreativem Protest. Auf der Veranstaltungsrundreise werden sie von ihren Erfahrungen berichten. Mit dabei sind Aktive der Gruppe FelS- Für eine linke Strömung, die seit einigen Jahren (zuletzt im Rahmen des Berliner Energietisch-Volksentscheids) zur Situation von Energiearmen in Deutschland arbeiten. Ziel der Veranstaltungen ist es, einen Einstieg ins Thema zu geben, die Situation in England und Deutschland zu vergleichen und Widerstandsperspektiven zu diskutieren. Die Veranstaltungen werden auf deutsch/englisch stattfinden, es wird eine Übersetzung geben.

Mit:
Clare – Fuel Poverty Action, England (Link)
Aktivist von FelS – Für eine linke Strömung, Berlin (Link)

Donnerstag, 5. Juni 2014, 19:30 Uhr

Internationales Zentrum, Koblenzerstraße 17, Frankfurt / Gallusviertel (Link)

(ÖPNV: Straßenbahnlinie 11+21, Haltestelle Speyererstraße oder S-Bahn Haltestelle Galluswarte)

Unterstützt von:
// BUKO – Bundeskoordination Internationalismus//FelS – Für eine linke
Strömung//Café 2Grad Frankfurt/Main//Rosa-Luxemburg Stiftung

Weitere Termine der Rundreise:

Fr – 30.5. Leipzig – Gemeinsamer Workshop auf dem BUKO.36 Kongress, Hochschulen in der Wächterstr. 11 – 13
Di – 3.6. Berlin, 19 Uhr – Mosaik Jugendetage, Oranienstr. 34 (HH), zusammen mit dem Berliner Energietisch (angefragt)
Mi – 4.6. Hamburg, 19 Uhr- Centro Sociale, Sternstr. 2

Ökologischer Aufruf für die Blockupy-Aktionstage

Energie für alle statt Wettbewerb – Ein ökologischer Aufruf für die Blockupy-Aktionstage

Unter dem Motto „Solidarity Beyond Borders – Building Democracy from below“ ruft Blockupy vom 15. bis zum 25. Mai zu europaweiten Aktionstagen auf, um gegen die EU-Krisenpolitik zu protestieren. Dabei gibt es nicht nur die Krise des europäischen Wirtschaftsmodells, sondern auch die Krisen des Klima, der Energie und der gesellschaftlichen Naturverhältnisse. Das gemeinsame all dieser Krisen liegt in der kapitalistischen Produktionsweise und dem vorherrschenden Krisenmanagement, das auf Kosten von Menschen und ihrer Natur die Herrschaft des Kapitals verteidigt. So sind die deutsche Wettbewerbspolitik, die Angriffe auf die Energiewende und die wachsende Energiearmut auf engste verknüpft. Blockupy ist also auch ein Thema für die Energiekämpfe-Bewegung, andersherum lebt Blockupy davon, dass die verschiedensten Kämpfe sich in der Kampagne artikulieren. Beide Bewegungen können sich gegenseitig befruchten. Deshalb rufen wir alle Aktiven in den Energiekämpfen auf, sich an den Blockupy-Aktionstagen zu beteiligen, ihre Forderungen in die Aktionen hineinzutragen und das Gemeinsame der Kämpfe sichtbar zu machen.
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Café 2Grad auf dem BUKO-Kongress

Vom 29.05.2014 bis 01.06.2014 findet in Leipzig der Kongress der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) unter dem Motto „Alle oder nirgends“ statt. Wir werden dort einen Workshop zum Thema „Gesellschaftliche Naturverhältnisse der Stadt?! Nachhaltige Stadt – wer gewinnt, wer verliert?“ durchführen.

Aus dem Aufruf für den Kongress:

„Auf dem BUKO.36 werden die Kämpfe um Stadt und für Bewegungsfreiheit verbunden und breitere Diskussionen und Vernetzungen zumeist lokaler Widerstandsformen im Fokus stehen. Wir wollen in Leipzig 2014 eine radikale und emanzipatorische Gesellschaftsutopie anstoßen, die sowohl die postkapitalistische Stadt als auch Kämpfe für Bewegungsfreiheit einbezieht. Das wird gelingen, sobald wir nicht weiter die Augen vor dem vielfachen Unrecht und Unaushaltbaren verschließen. Beteiligt euch am BUKO.36 in Leipzig: Die kapitalistische Realität wird nachgeben, wenn wir uns gegen sie verbünden!“

Weitere Infos zum Kongress hier.