Archiv für November 2013

Rückblick Veranstaltung „Solidarische Landwirtschaft statt AgriFinance“

Falls ihr nicht zu der von uns unterstützen Veranstaltung „So­li­da­ri­sche Land­wirtschft (So­La­wi) statt Agri­Fi­nan­ce – Land­wirt­schaft im Ka­pi­ta­lis­mus und die eman­zi­pa­to­ri­schen Po­ten­tia­le so­li­da­ri­scher Al­ter­na­ti­ven“ in der Raumstation Rödelheim kommen konntet oder wenn ihr sie noch einmal Revue passieren lassen wollt, dann könnt ihr euch die Aufzeichung des Abends hier als mp3-Datei anhören: Link. Vielen Dank an Radio99Prozent.

Den Film „Strategie der krummen Gurken“ über die GartenCoop Freiburg, aus dem während der Veranstaltung Ausschnitte gezeigt wurden, könnt ihr auf der Seite von Cine Rebelde bestellen oder online anschauen: Link.

Wir werden die Rubrik „Themen, Texte, Hintergründe“ in nächster Zeit um das Thema Landwirtschaft ergänzen. Als ersten Schritt und für Interessierte hier ein paar Links zu einigen auf der Veranstaltung erwähnten Kampagnen und Gruppen:

Kampagne „Meine Landwirtschaft“:

GartenCoop Freiburg: www.gartencoop.org

Initiativen „Solidarische Landwirtschaft“: www.solidarische-landwirtschaft.org

Veranstaltung „Solidarische Landwirtschaft statt AgriFinance“ am 18.11.2013 in der Raumstation Rödelheim

Wir unterstützen eine Veranstaltung zum Thema „Solidarische Landwirtschft (SoLawi) statt AgriFinance – Landwirtschaft im Kapitalismus und die emanzipatorischen Potentiale solidarischer Alternativen“, die im Rahmen des Gegenprogramms zur Euro Finance Week 2013 in der Raumstation Rödelheim stattfindet.

Beim „Executive Round Table Agri Finance“, der am 18. November im Rahmen der Frankfurter „Euro Finance Week 2013“ stattfindet, kann man sich anhören, wie win-win Situationen zwischen Landwirt_innen und Investor_innen sowie ein stabiles Investitionsklima in afrikanischen Staaten herzustellen sind. Nahrungsmittelspekulation und Land-Grabbing werden immer mehr zum großen Geschäft. Die Veranstaltung wirft einen Blick auf die Folgen industrieller Landwirtschaft und Probleme wie Marktabhängigkeiten, die durch die Finanzialisierung von Natur entstehen. Dabei werden der politische Rahmen der europäischen Agrarpolitik (GAP) und Zielkonflikte um die Zukunft von Landwirtschaft thematisiert. Davon ausgehend werden Alternativen vorgestellt, die über individuelle Konsumveränderung hinausgehen. Welche Rolle spielt Ernährungssouveränität für eine sozial-ökologische Transformation? Solidarische Landwirtschaft steht für eine nicht – kapitalistische Produktionsweise, die auf Kollektivität, Selbstorganisierung und Solidarität beruht.

Vortrag und Diskussion mit Kati Bohner von SoLawi- und GartenWerkStadt Marburg und der Forschungsgruppe SoLawi an der Uni Frankfurt. Unterstützt durch No Troika Rhein Main und Café 2Grad.

Ort: Raumstation Rödelheim, Auf der Insel 14, Frankfurt-Rödelheim (im Hinterhof des Jugendhauses)

Montag, 18.11.2013 – Beginn: 19:00 Uhr