Demonstration am Samstag, den 8.12.2018: Frankfurt raus aus der Kohle!

Kohlekraftwerk West? Abschalten! Klima schützen! Für saubere Luft in Frankfurt!

Kohle macht krank und zerstört das Klima. Trotzdem: Mitten in der Innenstadt verbrennt das öffentliche Unternehmen Mainova ca. 94 Tonnen Kohle im Kohlekraftwerk West – Tag für Tag, Jahr für Jahr.

Kohle verbrennen: Das bedeutet Quecksilber in unserer Atemluft. Und immer schneller rasen wir auf eine Heißzeit zu. Bereits jetzt ist das Klimachaos grausamer Alltag für viele Menschen – insbesondere in den Ländern des Südens dieses Planeten. Aber auch hier erlebten wir einen Hitzesommer, der inzwischen zu einem Dürre-Herbst und -Winter geworden ist.
Wir haben einen planetarischen Notfall!

Die Koalition im Frankfurter Römer plant erst 2030 die Kohleverbrennung zu beenden, um dann ggf. u. a. auf fossiles Gas umzusteigen. Viel zu spät! Die Klimaerwärmung auf unter 1,5 Grad (siehe UN-Klimavertrag) zu begrenzen ist so nicht möglich. Jedoch ist genau das notwendig, um Leben zu retten!

Wir wollen einen raschen Kohleausstieg und 100 % erneuerbare Energien!

Wir wollen Klimagerechtigkeit! Mainova muss raus aus fossilen Energieträgern. Mainova hätte längst auf klimafreundlichere Energie umschalten können; Mainova muss in ein von den Bürger*innen kontrolliertes Stadtwerk umgebaut werden; Menschen, die ihre Stromrechnung nicht bezahlen können, dürfen nicht mehr von der Stromversorgung abgeklemmt werden. Hier und überall auf der Welt haben Menschen mit wenig Geld am wenigsten zur Klimakatastrophe beigetragen, sind aber von den Folgen stärker betroffen, weil sie eher in Risikogebieten leben müssen.

Während die UN-Klimakonferenz in Polen tagt und die Kohle-Kommission der Bundesregierung sich vertagt, fordern wir gemeinsam mit vielen anderen: Kohle stoppen!

Lasst uns gemeinsam am Samstag von der Hauptwache aus auf den Klimakiller losgehen. Zeitgleich mit tausenden anderen, die zeitgleich anlässlich der UN-Klimakonferenz in Polen in vielen Ländern auf die Straße gehen werden!
Kohle stoppen! – wenn nicht jetzt, wann dann?

Wann: Samstag, 8.12.2018 – 14:00 Uhr
Wo: Goetheplatz Frankfurt

Kohlekraftwerk abschalten Demo Ffm 8.12 from Climate Justice FFM / Rhein-Main on Vimeo.

Buchvorstellung: Smart City. Kritische Perspektiven auf Digitalisierung in Städten – 12.10.2018, 20:00 Uhr

Veranstaltung im Rahmen der Gegenbuchmasse 2018:
Smart City. Kritische Perspektiven auf Digitalisierung in Städten.
Lesung mit Sybille Bauriedl, Thomas Böker, Ulf Treger

»Smart City« steht für das Versprechen einer erstrebenswerten Zukunft mit hoher Lebensqualität für alle. Mit der Digitalisierung städtischer Infrastrukturen, der immer umfangreicheren Verknüpfung von Echtzeitdaten und der mobilen Verfügbarkeit von Geoinformationen ist jedoch auch eine Zukunft der Kontrolle von öffentlichen wie privaten Räumen und hoher sozialer und ökologischer Kosten wahrscheinlich. Die 36 Autor*innen des Buchs untersuchen diese unterschiedlichen Bewertungen der Smart City für die Gegenwart und Zukunft und zeigen wie der Einsatz digitaler Technologien in europäischen Städten verändert. Dabei zeigen sie die umkämpften Interessen von IT-Unternehmen, Stadtregierungen und stadtpolitischen Bewegungen die sich um die Fragen drehen: Wer kontrolliert die eingesetzten Technologien? Wem gehören die gewonnenen Daten? Und welchen Beitrag leisten sie für eine partizipative Demokratie und soziale Gerechtigkeit in Städten?

Wann: Freitag, 12.10.2018 – 20:00 Uhr
Wo: Centro, Alt-Rödelheim 6, Frankfurt-Rödelheim

Rise for Climate – Aufstehen für das Klima!

Frankfurt demonstriert für den Kohleausstieg!

8. September 2018, 11 Uhr – Alte Oper Frankfurt
Demonstrationszug über die Hauptwache zum Römer, mit Kundgebung

• Im Heizkraftwerk West der Mainova AG werden jeden Tag fast 1000 Tonnen Steinkohle aus Russland und den USA verfeuert
Das Klimabündnis fordert:
Beendet die gesundheitsschädliche Kohleverstromung!
• 824.000 Tonnen Kohlendioxid bläst das Heizkraftwerk West pro Jahr in die Luft, dazu Stickoxide, Schwefeloxide und hochgiftiges Quecksilber.
Wir fordern:
Keinen Giftcocktail mehr für die Frankfurter Luft!
• Sogar Straßenbahnen und U-Bahnen fahren in Frankfurt derzeit mit Kohlestrom.
Wir fordern:
Beendet den Irrsinn! Öko-Strom für den ÖPNV. Sofort!
• Wo bleibt die Frankfurter Energiewende?
Wir fordern:
Bringt Alternativen zur fossilen Energiegewinnung auf den Weg!

Weltweit demonstrieren Menschen am 8. September beim Aktionstag „Rise for Climate“ für mehr Klimaschutz.

Macht mit! Kommt am 8.9. um 11 Uhr zur Alten Oper

Das lokale Frankfurter Klimabündnis wird getragen von: BUND Frankfurt, Café 2 Grad, DIE LINKE Frankfurt, klimattac (Teil des globalisierungskritischen Netzwerks attac), Nachbarschaftszentrum Ginnheim, Naturfreunde Frankfurt, Naturfreundejugend Frankfurt, Piratenpartei Frankfurt, VCD Regionalgruppe Rhein-Main.

Vormerken: Kritischer Stadtrundgang am 9. Juni zum Thema „Frankfurt und die „Green City“-Rhetorik“

Am Samstag, den 9. Juni 2018, führen wir im Rahmen der Perspektivwechsel-Reihe des Entwicklungspolitischen Netzwerks Hessen einen Stadtrundgang zum Thema Green City durch.

Städte sind wesentlich für die menschengemachte Erderwärmung verantwortlich. Die Stadt Frankfurt wähnt sich hingegen bereits auf dem Weg zur „Green City“ und will alles schaffen: neuen Wohnraum für eine wachsende Stadtbevölkerung, ohne Frischluftbahnen und Frei ächen zu opfern oder die Versorgung Frankfurts auf Erneuerbare Energien umstellen. Wir wollen überprüfen, ob der Anspruch der Stadt mehr ist als Rhetorik und was sich hinter dem Begriff der „Grünen Stadt“ verbirgt. Im Zentrum wird die Frage stehen, ob die Klimaschutzbemühungen der Stadt sowohl ökologisch als auch sozial sinnvoll und vertretbar sind und welche Leerstellen die Erzählung der Grünen Stadt hat.

Stationen und Route:
Westhafen Frankfurt (Stadtentwicklungsprogramme), Schleusenstraße (Aktivhaus der ABG), Mainova-Braun- kohlestaubkraftwerk, ABG Neubau Hafenstraße
Treffpunkt: Westhafen Tower, auch bekannt als Äppelwoi-Tower an der Friedensbrücke, Frankfurt am Main
Dauer des Rundgangs: 2 – 2,5 Stunden
Wir bitten um Anmeldung: stadtrundgang@epn-hessen.de
max. Teilnehmer*innenzahl: 25 Personen

Weitere Kritische Stadtrundgänge und Informationen hier.

Solidarität mit der Waldbesetzung im Treburer Oberwald!

Die Gruppe Café 2Grad Frankfurt erklärt sich solidarisch mit der Waldbesetzung im Treburer Oberwald und ruft zur Unterstützung der Waldbesetzer_innen auf!

Seit Anfang Januar ist ein Stück im Treburer Wald besetzt, um den Bau eines Autobahnanschlusses durch die Fraport AG zu verhindern. Der Autobahnanschluss wird für das geplante Flughafen-Terminal 3 benötigt.

Wir sind der Meinung: der Autobahnanschluss ist ebenso unnötig wie das Terminal 3. Der Flughafenausbau und der damit einhergehende erhöhte Flugverkehr schadet Mensch und Natur. Fliegen ist die schnellste wachsende Quelle von Treibhausgas-Emissionen. Wir brauchen nicht mehr Flugverkehr, sondern völlig andere Mobilitätskonzepte. Dafür müssen wir das kapitalistische Wachstumsprinzip bekämpfen und uns der Standortkonkurrenz entgegenstellen. Als erste Schritte fordern wir den Planungsstopp für das Terminal 3 und den Rückbau der Landebahn Nordwest.

Die Besetzer_innen freuen sich über Besuch und Unterstützung. Der Treburer Oberwald liegt zwischen Zeppelinheim und Mörfelden-Walldorf. Eine Wegbeschreibung findet sich hier.

Aktuelle Informationen zur Waldbesetzung können auf der Webseite https://treburbleibt.blackblogs.org/ und dem Twitter-Account abgerufen werden.

Café 2Grad Frankfurt im Februar 2018

Veranstaltung: Zwischen Klimacrash, Kohle und Energiedemokratie – Was passiert bei der UN-Klimakonferenz in Bonn?

Dienstag, 17. Oktober 2017 / 19:00 Uhr

Ort: Studi-Haus, Campus Bockenheim, Festsaal, Mertonstr. 26, Frankfurt aM

Vom 6. bis 17. November findet in Bonn die 23. UN-Klimakonferenz (oder „Conference of Parties“ – COP23) statt. Das Klimachaos verschärft sich (Hurrikans Harvey und Irma), das Massensterben von Arten beschleunigt sich immer mehr (z. B. Absterben des Great Barrier Reef, Insektensterben), die kriminellen Energien der Autokonzerne sind inzwischen offensichtlich („Diesel-Skandal“, Kartellbildung). Trotzdem wird von den meisten Regierungen eine Weltwirtschaft auf Basis fossiler Energien weiterhin mit aller Macht verteidigt. Nicht nur in Trumps USA, sondern auch in der Bundesrepublik haben CDU und SPD in den letzten Jahren ein klimapolitisches Roll-Back gestartet (Schwächung des Ausbaus Erneuerbarer Energien). Deutschland ist Stromexportweltmeister – insbesondere Strom aus Braunkohle.

Zu diesem Bild passt, dass in Frankfurt das öffentliche Unternehmen Mainova im Heizkraftwerk West weiterhin Steinkohle aus den USA und Russland verbrennt und dass die ebenfalls öffentlichen „Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main“ (VGF) die Straßen- und U-Bahnen mit diesem Strom fahren lassen.

Mit: Alexis J. Passadakis (Attac), Café 2Grad, n.n. (Ende Gelände)

Wir wollen bei der Veranstaltung folgende Fragen diskutieren:

► Worum geht es bei der Klimakonferenz?

► Was ist mit Klimapolitik in Frankfurt und dem Kohlekraftwerk West von Mainova und VGF?. Wie können wir Kohlekraft in Frankfurt stoppen?

► Ist Energiedemokratie in Frankfurt und anderswo eine Perspektive?

► Alternativgipfel, Demo, Ende Gelände – Welche Aktionen sind rund um die COP in und um Bonn geplant?

Außerdem gibt es neueste Infos über die Proteste am 4.11. (www.klima-kohle-demo.de), 5.11 und 11. November) und den Alternativen-Konferenz Peoples‘ Climate Summit (3.-7.11., https://pcs2017.org) in Bonn.

Es laden ein:

Attac Frankfurt
Café 2Grad
Offenes Haus der Kulturen

Tadzio Müller zum Ausstieg der USA aus dem Klimaschutzabkommen

Veranstaltungshinweis: Buchvorstellung „Imperiale Lebensweise“ mit Ulrich Brand am 24. Mai 2017 | 19:00 Uhr

Wir möchten euch an dieser Stelle auf eine Veranstaltung im Haus am Dom (Domplatz 3, 60311 Frankfurt) hinweisen: